adelige uralte Gesellschaft des Hauses Frauenstein e.V.

Geschichte Haus Frauenstein - Kurzfassung

Die früheste Erwähnung geht auf das Jahr 1368 zurück. Die Gesellschaft und hat sich aus der Stubengesellschaft  Zum Salzhaus  entwickelt und existierte bereits vor dem Jahr 1368.

Die  Gesellschaften des Hauses Limpurg und des Hauses Frauenstein bildeten von alters her das Patriziat oder die Geschlechter der freien Reichsstadt Frankfurt am Main und nahmen nach dem hochedlen Rat den ersten und vordersten Rang unter der Bürgerschaft ein. Sie besaßen bei den Ratswahlen, der Besetzung der höchsten städtischen Ämter und in mancherlei anderer Hinsicht Vorrechte, welche durch die Verträge und Kaiserliche Verordnungen wiederholt anerkannt, bestätigt und erweitert wurden. Die Vorsteher der Gesellschaft des Hauses Frauenstein führten von Anbeginn an den Namen „Burggraf“.
(aus den Stauten der adeligen uralten Gesellschaft des Hauses Frauenstein § 1 Geschichtliches)

In der neueren Zeit, besonders nach der Einverleibung der Stadt Frankfurt am Main in den preußischen Staat (1866), verloren die alten Geschlechter an politischer Bedeutung. Doch als privatrechtliche Korporationen bestanden sie weiter.

Während der NS-Zeit und durch die Folgen des 2. Weltkrieges ist das Vermögen der Erinnerungsstiftung des Hauses Frauenstein (zwangsweise Zusammenfassung aller Stiftungen des Hauses Frauenstein, bis auf die Dr. Beyersche Stiftung) fast völlig vernichtet worden. Die Erinnerungsstiftung wurde 1949 aufgelöst.

Die  adelige uralte Gesellschaft des Hauses Frauenstein wird heute als Verein fortgeführt und verwaltet weiterhin Stiftungen.